20.06.2025 10:00
Für mehr grünen Freiraum
«Garden Square» zur Quartieraufwertung vorgeschlagen
Für einen «Garden Square» an der Oberstrasse 169/171, das heisst für einen bepflanzten, platzsparenden Aussenraum im städtischen Gebiet, setzen sich die beiden St.Galler SP-Stadt-parlamentarierinnen Doris Königer und Marlène Schürch mit einem politischen Vorstoss ein.
Begegnungsraum Im Gegensatz zu einem Stadtpark geht es hier um einen quartierspezifischen Begegnungsraum in Gehdistanz – analog einem Gemeinschaftsgarten, der mit Sitz- und Spielgelegenheiten ausgestattet ist. Die beiden Häuser 169/171 wurden im Jahr 1992 abgebrochen. In der Folge wurde ein Neubauprojekt erarbeitet. Wegen der lärmbelastenden Lage kam es zu keiner Realisierung. Das Grundstück neben der bestehenden Ruhsitz-Haltestelle sowie direkt gegenüber dem Tunnelweg als Verbindung zwischen Fürstenlandstrasse und Ruhsitzquartier wird heute als Parkplatz genutzt. Die Parzelle gehört heute der Stadt, wobei eine Abgabe im Baurecht angedacht ist. Bis anhin gibt es in diesem Bereich keinen Aussenraum mit Spielplatz und Begegnungsort. Die heutige Brache inmitten von Wohnräumen könnte so dem Quartier zu einem Aufschwung verhelfen. In einer von der Universität St.Gallen durchgeführten Interview-Reihe waren alle Befragten bereit, auf irgendeine Art mitzuhelfen und mitzuwirken. Gemäss den beiden SP-Stadtparlamentarierinnen wäre ein «Garden Square» an der Oberstrasse ein Modell für weitere solche Anlagen in der Stadt. Gemäss der städtischen Wohnraumstrategie von 2021 sind «Garden Squares» Grundlage für die Innenverdichtung und sollten in allen Quartieren installiert werden. Ein quartierbezogener Freiraum ermöglicht sozialen Austausch, fördert die Biodiversität und kann mit schattenspendenden Bäumen bepflanzt werden.
Im Vorstoss werden dem Stadtrat die Fragen unterbreitet, wie er sich zur Umsetzung eines solchen «Garden Square» an der Oberstrasse als Raum für Natur und Mensch stelle und welche Möglichkeiten er für die Finanzierung und den Einbezug der Quartier-Bewohnerinnen und -bewohner sehe.
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