Mathias Gabathuler
hat Gespräche zum Sportpark Gründenmoos wieder aufgenommen.
In der Staatsverwaltung des Kantons St.Gallen beträgt der Frauenanteil in Führungspositionen nur 25 Prozent.
Über die ganze Staatsverwaltung hinweg beträgt der Frauenanteil in Führungspositionen 25 Prozent. Dies zeigt die Personalstatistik des Kantons St.Gallen.
Personalpolitik Die drei SP-Kantonsrätinnen Monika Simmler, Eva Lemmenmeier und Evelyne Angehrn wollen mit einem politischen Vorstoss in Erfahrung bringen, wie es sich die Regierung erklärt, dass sie ihre personalpolitischen Ziele betreffend Frauenanteil im Führungskader auch in der letzten Periode klar verfehlt hat, und wie sie ihre Bestrebungen zur Verbesserung der Situation intensivieren will. Die drei SP-Kantonsrätinnen aus St.Gallen befassen sich auch mit den Unterschieden in den Departementen. Es überrascht sie, dass der Anteil der Frauen in Führungspositionen nicht überall mit dem Anteil der Frauen im gesamten Personalbestand korreliert. Mit anderen Worten: Es arbeiten in den entsprechenden Abteilungen viele Frauen, nur schaffen sie es nicht bis in die Führungsetage. Beim Bildungsdepartement (Frauen insgesamt 48 Prozent, Frauen in Führungsfunktionen 40 Prozent), beim Departement des Innern (66 Prozent/44 Prozent), beim Gesundheitsdepartement (61 Prozent/42 Prozent), beim Volkswirtschaftsdepartement (48 Prozent/30 Prozent) und beim Bau- und Umweltdepartement (26 Prozent/16 Prozent) sei keine angemessene Repräsentation sichtbar. Die Anteile der Frauen in Führungsfunktionen stünden jedoch immerhin in einem etwas besseren Verhältnis zur Grundgesamtheit, als sie dies beim Finanzdepartement (51 Prozent/25 Prozent) und beim Sicherheits- und Justizdepartement (38 Prozent/14 Prozent) tun.
Weiter weisen die drei Kantonsrätinnen darauf hin, dass sich die Regierung in ihrer personalpolitischen Strategie 2025 bis 2028 dazu bekennt, das Ziel von 30 Prozent Frauen im Führungskader weiterhin anzustreben. Diese Zielformulierung befand sich auch schon in früheren Fassungen. Ein Mehrjahresvergleich zeigt, dass der Anteil von Frauen in Führungspositionen von 20,5 Prozent im Jahr 2020 auf 25,1 Prozent und im Jahr 2024 nur marginal gestiegen ist. Trotz des Trends in die richtige Richtung sei diese Entwicklung in Anbetracht der Priorität, welche die Regierung dem Thema einräumen will, und des wenig ehrgeizigen Ziels, 30 Prozent Frauen in Führungspositionen zu haben bei einem Anteil von 52 Prozent in Kaderpositionen, nicht befriedigend.
In der St.Galler Stadtverwaltung inklusive Betriebe ist die Situation nicht grundsätzlich anders. Gesamthaft beschäftigt die Stadt mit Ausklammerung der Lehrpersonen (83,3 Prozent Frauen) 37 Prozent Frauen und 63 Prozent Männer. Kadermitarbeitende (ab Lohnklasse F mit und ohne Führungsfunktion) sind zu 36,8 Prozent weiblich, Führungspersonen (Mitarbeitende der Funktionsgruppen Gruppenleitung bis Dienststellenleitung) zu 24 Prozent.
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