Florian Kobler
sorgt sich um den Mangel an altersgerechten Wohnungen im Kanton.
SVP-Stadtparlamentarierin fordert Prüfung eines Schiebe-Gebots für Velofahrerinnen und -Fahrer in der St.Galler Innenstadt.
Die Konflikte zwischen zu Fuss Gehenden und Velofahrenden haben in der Innenstadt zugenommen, vor allem weil E-Bikes teilweise sehr schnelles Fahren ermöglichen. Daher regt die SVP-Stadtparlamentarierin Manuela Ranzoni mit einem politischen Vorstoss an, ein Schiebe-Gebot für den Veloverkehr zu prüfen.
Einkaufsstrassen Die St.Galler SVP-Stadtparlamentarierin stellt fest, dass die Anzahl der Velofahrenden in der autofreien Innenstadt stark zugenommen hat und nicht wenige mit hoher Geschwindigkeit und ohne Rücksicht auf die zu Fuss Gehenden unterwegs sind. Dieses Verhalten stehe in einem offensichtlichen Widerspruch zum Ziel einer sicheren und angenehmen Fussgängerzone, in der Erholung, Konsum und Begegnung im Vordergrund stehen sollten. Dies führe dazu, dass sich gerade ältere Menschen, Familien mit Kindern oder Personen mit eingeschränkter Mobilität zunehmend unsicher fühlen. Damit werde das Anliegen einer lebendigen und fussgängerfreundlichen Innenstadt faktisch unterlaufen.
Wer gemütlich einkaufen wolle, möchte nicht ständig von Velos überholt oder zur Seite gedrängt werden. Das beeinträchtige die Aufenthaltsqualität erheblich und wirke sich letztlich auch negativ auf die wirtschaftliche Vitalität der Innenstadt aus. Vom Stadtrat möchte Manuela Ronzani konkret wissen, ob er sich vorstellen könne, ein Schiebe-Gebot für Velos in der Innenstadt beziehungsweise in den grössten Einkaufsmeilen (Multergasse, Marktgasse, Neugasse, Spisergasse) entweder dauerhaft oder zu bestimmten Zeiten zu erlassen. Weiter erkundigt sie sich, ob der Stadtrat grundsätzlich bereit ist, die Möglichkeit einer weitgehend velofreien Innenstadt zu prüfen, beispielsweise durch die Errichtung eines zentralen Veloparkplatzes.
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