Florian Kobler
sorgt sich um den Mangel an altersgerechten Wohnungen im Kanton.
Seit Montag setzt die Stadt St.Gallen auf eine neue Willkommensstrategie für Unternehmen. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Jungunternehmen (IFJ) wird neu der digitale Service «start.swiss» genutzt, um Firmengründern und neu zugezogenen Betrieben den Einstieg zu erleichtern.
Standortförderung Die Stadt St.Gallen setzt auf eine neue Partnerschaft, um frisch gegründete oder zugezogene Unternehmen gezielt in ihrer Anfangsphase zu unterstützen. Gemeinsam mit dem Institut für Jungunternehmen (IFJ), das in St.Gallen ansässig ist, wird seit dieser Woche der digitale Service start.swiss mit dem Modul «Welcome+» in den städtischen Willkommensprozess integriert. Zentraler Bestandteil ist der automatisierte Versand individueller Willkommensschreiben, die auf eine eigens eingerichtete Plattform verweisen. Dort können Unternehmen unkompliziert ihren Informationsbedarf angeben – sei es zu Gewerberäumlichkeiten oder zur Vernetzung vor Ort. Anschliessend tritt die städtische Standortförderung direkt mit den Unternehmen in Kontakt. «Der neue Service ist für uns der nächste logische Schritt im Rahmen unserer Strategie zur Unternehmensbetreuung. Das System ermöglicht eine einfache Handhabung über ein zentrales Tool – effizient und individuell zugleich», so Samuel Zuberbühler, Leiter der Standortförderung der Stadt St.Gallen.
St.Gallen möchte damit den Einstieg am neuen Standort erleichtern und den Dialog langfristig sichern – unabhängig von Unternehmensgrösse oder -phase. Besonders der Fokus auf einen niederschwelligen, persönlichen Zugang soll helfen, neue Betriebe rasch in lokale Netzwerke einzubinden. «Uns überzeugt der ganzheitliche Ansatz des IFJ – von der Analyse über die Begrüssung bis hin zur möglichen späteren Begleitung», so Zuberbühler. Die Stadt nutze bereits seit zwei Jahren das Tool «Statistik+» des IFJ, das tagesaktuell Auskunft über Neugründungen, Zuzüge, Wegzüge und Löschungen von Unternehmen gibt. Auf dieser Basis können gezielte Massnahmen – wie zum Beispiel Firmenbesuche – für strategisch wichtige Branchen getroffen werden. Das neue Modul «Welcome+», das jährlich rund 3'500 Franken kostet, wird fest in den Betrieb integriert. Weitere Zusatzmodule wie «Activity+» befinden sich laut Zuberbühler derzeit in Prüfung. Die Stadt gehört zu den ersten grösseren Gemeinden, die start.swiss einsetzen.
sj
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